letzte Kommentare Was soll das hier?


13
März
Chemnitzer Linux-Tage 2010
Leider nur am Samstag Zeit für den CLT 2010 gehabt.
  • Vortrag über OpenVPN. Guter Überblick über das Thema und einige Enblike aus der Praxis. Ich hab ein paar Anregungen mitgenommen um unserer Infrastruktur einerseits sicherer zu machen und auf der anderen Seite mehr Komfort zu bieten.
  • Kinderbetreuung im "Kinderparadies" ist großartig. Super Job, den die Mädels da tun. Ich hatte Problem die Kids von dort wieder zum Aufbruch nach Hause zu bewegen.
  • Sperriges Thema "Die Pflicht zur revisionssicheren E-Mail-Archivierung". Zum einen ist die Gesetzeslage recht schwammig und zum anderen rennt man auch noch der technischen Entwicklung hinterher. Letztendlich kann man nur das machen, was man für das richtige hält und bei einer Revision hoffen, dass die Prüfer einigen technischen Sachverstand mitbringen.
  • Mit F. Kronlage am Stand von bytemine über deren Appliances im Allgemeinen und die Einbindung von iPhones via VPN im besonderen geredet. Sie verwenden IPSec-Tunnel und haben einen kompetenten Kollegen der das in OpenBSD gehackt hat. Ausserdem doch einen schickes Mini-Mainboard mit Metallgehäuse gesehen.
  • Phonalisa angeschaut. Ist ein Fork von Gemeinschaft. Während Gemeinschaft im Moment eher einen kommerzielleren Weg geht will Phonalisa den Community-Gedanken mehr im Vordergrund haben. Auf alle Fälle mal im Auge behalten zumal einige Dinge für Phonalisa sprechen (richtige Debian-Pakete, Ausrichtung an der Standard-Filestruktur,...).
  • Bei den Hardewarebastlern reingeschaut und gehört was die zu der Möglichkeit sagen, einem ATMEGA-basierten Microserver SNMP zur Sensorabfrage beizubringen. Dabei auf eine alternative Firmware aufmerksam gemacht worden.
Fazit: viele Ideen und Anregungen mitgenommen. Schade, dass der Sonntag schon anderweitig verplant ist.

 
 
26
Januar
Spass am Gerät
Konnte mich heute morgen nicht zurückhalten und musste mal testen, ob und wie man Text in Sprache umwandeln kann und das ganze an den icecast-Server weiterreicht:

erster Test

Die erste Wahl für eine Text2Speech-Engine wäre wohl festival gewesen. Leider braucht die ewig, ehe der Text als Audio beginnt hinten rauszufallen und weiterverarbeitet werden kann. In der Zwischenzeit ist die Verbindung zum Streaming-Server schon wieder wg. Timeout gestorben.

Deshalb im Moment folgendes Setup:
  • espeak zum "Vorlesen"
  • oggenc zum Kodieren des WAV-Streams von espeak
  • oggfwd zum Weiterleiten des Streams an den icecast-Server
Todo: mal überlegen, ob man damit auch was Sinnvolles anfangen kann.

 
 
Audio-Server
Erste Schritte gemacht um alles was hier auf diversen Rechnern an Musik und Hörbüchern rumfliegt an einer Stelle zu konsolidieren und von dort aus verfügbar zu machen.

Dazu auf dem nicht sonderlich beanspruchten Backup-Server mpd eingerichtet. Damit kann ich zusammen mit Clients auf verschiedenen Plattformen (Theremin, Gmpc oder mpod) zumindest schonmal an einer Stelle die Ausgabe steuern.

Im nächsten Schritt auf der Kiste noch einen icecast-Server installiert und damit die Möglichkeit von überall her auf die aktuelle Playlist hörend zuzugreifen.

Jetzt brauch ich nur noch ein paar einfache Streaming-Clients (WLAN, integr. Verstärker), die ich strategisch im Haus verteilen kann (Tipps und Hinweise, auch für einen Selbstbau, werden gerne angenommen).

 
 
22
November
Backup für Zuhause - Server
Als Fileserver nutze ich im Moment das, was gerade da war
  • Asus EEEPC 701
  • 2 USB-Platten 500 GB von WD
Auf dem EEEPC läuft der Netbook-Remix von Ubuntu 9.10. Die beiden Festplatten sind als RAID0-Array eingebunden. Über netatalk werden die Homeverzeichnisse als AFP-Shares freigegeben. Damit ist der Zugriff für die Mac-Clients gesichert. Die Ubuntu-Clients können ihre Daten via scp oder rsync abwerfen. Für Windows-Clients sind die Homeverzeichnisse via Samba verfügbar.

Damit ist das Setup im Groben schon beschrieben.

Zusätzlich zu den Dateifreigaben hängt an der Kiste noch ein Drucker der für die ganzen Clients zur Verfügung steht. Leider klemmt können im Moment nur die Ubuntu-Clients drauf zugreifen.

Einrichtung RAID0-Array
Im Großen und Ganzen hab ich mich an der Anleitung unter [1] entlangehangelt.
  1. HDs partitionieren: mit fdisk beide Platten identisch partitioniert und Typ auf "FD" (Linux raid autodetect) gesetzt. Beide Platten sind in je zwei Partitionen a 250 GB unterteilt
  2. Arrays mit mdadm --create --verbose /dev/md0 --level=0 --raid-devices=2 /dev/sdb1 /dev/sdc2 bzw. mdadm --create --verbose /dev/md1 --level=0 --raid-devices=2 /dev/sdb2 /dev/sdc1initialisiert und ganz normal mit mkfs... formatiert. Wichtig, nach der Installation nochmal mit mdadm --detail /dev/mdX die UUID der Arrays rausholen und irgendwo merken. Damit kann ich im Weiteren die Arrays automatisiert einbinden bzw. direkt mit mdadm -A /dev/mdX -u auf anderen Rechnern einbinden.
  3. mit Einträgen in /etc/mdadm/mdadm.conf kann dann das Initialisieren der Arrays beim Systemstart realisiert werden: ARRAY /dev/mdX level=raid1 num-devices=2 UUID=wwwwwwww:xxxxxxxx:yyyyyyyy:zzzzzzzz
  4. das automatische Mounten erledigt dann noch fstab
Freigabe via netatalk
Obwohl gelegentlich die Empfehlung gegeben wird netatalk aus den Quellen in der aktuellsten Version zu installieren hab ich die normalen Ubuntu-Pakete verwendet. Bisher funktioniert es damit recht unproblematisch. Zumindest der Client mit OS X Leopard arbeitet bisher problemlos. Basis meiner Installation waren die Informationen unter [2]
  1. sudo aptitude install netatalk avahi
  2. Anpassung von Konfigurationdateien
    • /etc/netatalk/AppleVolumes.default: pro freizugender File-Resource ist eine Zeile einzubinden: $pathToResource $nameOfShare allow:$username cnidscheme:cdb options:usedots,uprivb. Dabei ist $username ein Systemnutzer auf dem Fileserver. Dessen Credentials werden beim mounten der Freigabe auf dem Client abgefragt.
    • um den Mac-Clients die Suche nach den Resourcen zu vereinfachen werden vom Fileserver seine Resourcen via Avahi/Bbonjour annonciert. Dazu muss die Datei /etc/avahi/services/afpd.service folgenden Inhalt haben:
      <?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
      <!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
      <service-group>
      <name replace-wildcards="yes">%h</name>
      <service>
      <type>_afpovertcp._tcp</type>
      <port>548</port>
      </service>
      <service>
      <type>_device-info._tcp</type>
      <port>0</port>
      <txt-record>model=AirPort</txt-record>
      </service>
      </service-group>
      Die Angabe bei model=... definiert, mit welchem Icon der Server in der Resourcen-Liste des Mac auftaucht. Möglich sind hier beispielsweise AirPort oder Xserve


[1] http://linuxgazette.net/151/weiner.html
[2] http://www.kremalicious.com/2008/06/ubuntu-as-mac-file-server-and-time-machine-volume/

 
 
Backup für Zuhause
Nachdem in letzter Zeit ein paar Daten wg. eines Plattencrashs verlustig gegangen sind und sich auf der anderen Seite die Rechnerdichte im Haushalt drastisch erhöht muss langsam eine brauchbare Backup-Strategie her.

Brauchbar heisst in dem Zusammenhang folgendes:
  • kompatibel zur aktuellen Haushaltlage
  • möglichst automatische Backups der verwendeten Clients, als da wären
    • MacBook mit OS X SnowLeopard
    • iBook mit OS X Tiger
    • diverse Laptops mit Ubuntu
    • ab und an ein Windows-Laptop
  • unproblematische Erweiterbarkeit des Speichervolumens auf dem Backup-"Server
  • geringer Stromverbrauch
  • geringer Platzbedarf
Die nachfolgenden Blog-Posts werden sich mit dem Aufbau des Servers und den Backup-Implementierungen auf den Clients beschäftigen. Ideen, Fragen und Vorschläge in den Kommentaren sind gerne willkommen.

Die Posts dienen auch (eigentlich ja in der Hauptsache) als Gedankenstütze für mich selbst um auch in ein paar Monaten noch zu verstehen, was ich da zusammengebaut habe.

 
 
01
Juli
Passiert...


=

+


 
 
17
März
Oracle AS auf (K)Ubuntu
Die Informationen zur Installation beziehen sich auf die Installation des Oracle AS 10.1.3.0.0 unter (K)Ubuntu Gutsy (bzw. 7.10).

Vorbereiten des Systems

Einrichten des Nutzers oracle

adduser oracle
addgroup oracle

Installation notwendiger Pakete

aptitude install gss make manpages-dec autoconf automake libtool flex bison 
aptitude install gdb gcc-2.95-dec binutils libdb1-compat

Berechtigungen

Das verzeichnis, in das der Oracle AS installiert werden soll, muss für den Nutzer oracle schreibbar sein. In meiner eigenen Testinstallation läuft er irgendwo unter /home/oracle. Ansonsten müssen die Verzeichnisrechte entsprechend angepasst werden.

Installation Oracle AS

Software

Download von der Oracle-Seite. in ein eigenes Unterverzeichnis.

Entpacken

Auspacken des Archives:
cpio -idmv < filename
.

Installation

Oracle AS ist nur für Suse SLES und Redhat RHEL certifiziert. Deswegen muss man dem Oracle-Installer ausreden, beim Start einen Systemcheck durchzuführen bzw. ihn veranlassen, das Ergebnis dieses Checks zu ignorieren.
./runInstaller -ignoreSysPrereqs
Danach einfach nur noch an die Anweisungen des Installers halten.

Anm.: eine Remote-Installation ist grundsätzlich möglich. Dazu muss die X-Session auf den Remote-Computer weitergeleitet werden. Bei mir lief das komfortabel über das X-Forwarding von ssh.

Ausführen

Der Oracle AS kann über den Oracle Process Manager and Notification Server (OPMN) gesteuert werden. Erste Schritte zum Starten, Stoppen, Status anzeigen und Aufrufen der Hilfe-Informationen:
<install path>/opmn/bin/opmnctl start
<install path>/opmn/bin/opmnctl stop
<install path>/opmn/bin/opmnctl status
<install path>/opmn/bin/opmnctl help
<install path>/opmn/bin/opmnctl usage


special thanks to:
http://www.oracle.com/technology/software/products/ias/htdocs/1013.html
http://www.ubuntugeek.com/install-oracle-application-server-10g-release-2-in-ubuntu.html

 
 
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